Über mich

Wer ist Christian Bauer?

Christian
und der Samerberg

Aufgewachsen bin ich in Grainbach. Meine Kindheit war geprägt durch ‚Radlfangsti‘ im Dorf, Lagerbauen in der Filze und ‚Eckfangsti‘ im Schwimmbad. An schlechtes Wetter kann ich mich eigentlich überhaupt nicht erinnern –nur dass der Schulbus manchmal wegen zu viel Schnee später oder gar nicht kam.

Als Jugendlicher lernte ich dann weitere Vorteile kennen, die man als Samergerger hat: Beim Furtgeh trifft man immer mindestens einen anderen Samerberger – zum Ratschen oder mit-Heimfahren.

Auch wenn ich mir als Schüler (so wie wahrscheinlich auch die heutigen SchülerInnen) viele Samerberger-Witze anhören durfte, beschäftigte ich mich trotzdem in meiner Facharbeit mit ‚meinem Thema‘: dem ‚Samerberg im Eiszeitalter – Leben und Werk des Max Pröbstl‘.

Die schlechte Bus- und fehlende Zuganbindung ins Tal nervte auch damals schon. Andererseits entsteht genau dadurch dieses besondere ‚Samerberger Zusammengehörigkeits-Gefühl‘. Egal, ob man sich mit jedem Einzelnen versteht: Als Samer kann man sich aufeinander verlassen. Das wurde mir schon als Kind und Jugendlicher bewusst.

Mein Freiwilliges Soziales Jahr verbrachte ich im ebenfalls am Samerberg: Kindergarten, Mittagsbetreuung und Aufbau eines Jugendtreffs waren meine Aufgaben. Dieser Treff hatte 10 Jahre Bestand im ‚Alten Schulhaus‘ in Grainbach. Auch nach meinem FSJ begleitete ich den Treff ehrenamtlich und organisierte z.B. die Konzerte und Partys.

Jetzt wohne ich in Moosen und genieße dort die Ruhe dieses Weilers mit 4 Häusern. Wenn ich dann doch mal wieder unter Leute will, bin ich mit Sohn und Kinderwagerl in der ‚großen Stadt‘ Grainbach oder Törwang unterwegs.

Seit März 2020 bin ich Gemeinderat und Jugendbeauftragter. Meine Idee ist es, die Jugend vom Samerberg zu motivieren, mitzumachen. Mit dem Samerberg Podcast versuche ich, erst mal zu informieren und einzuladen. Ich hoffe, dass sich irgendwann dadurch interessierte Jugendliche zu Wort melden um in der Gemeinde mitzubestimmen.

Christian und die Familie


Meine Familie ‚Mama-seitig‘ ist schon seit Generationen auf dem Samerberg – Alteingesessen könnte man also sagen. Bei meiner Frau Caro schaut’s genauso aus. In unserem Fall haben sich also zwei Samerberger gefunden. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, Valentin.

Christian und die Arbeit


Ich arbeite als Sozialpädagoge seit 2008 beim Diakonischen Werk Rosenheim. Dort war ich schon in mehreren Bereichen tätig: Offene Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit an Schulen, Ganztagsschule, Suchtberatung und -prävention. Du merkst schon: Auch in der Arbeit habe ich sehr viel mit der Zielgruppe ‚Jugend‘ zu tun.

Christian in der Freizeit


Als Kind und Jugendlicher war ich in vielen Vereinen, wie z.B. Tennis, Skifahren, Landjugend und Eishockey. Im ‚kritischen‘ Alter mit ca. 17 Jahren beendete ich allerdings meine sportliche Karriere und beschäftigte mich nur noch mit Furtgeh‘ und Musik.

Jahrelang spielte ich Gitarre und sang  in (Rock-)Bands mit meinen Spezln. Mit diesen Samerberger Bands hatte ich Auftritte im ganzen Landkreis und darüber hinaus. Davon, dass wir ‚bekannt‘ waren, kann man zwar nicht reden, aber uns ging es auch nur um die Gaudi – und die hatten wir…

Mittlerweile beschäftige ich mich in meiner Freizeit gerne mit alten Autos (im Moment ein Ford Granada) und werkel mit Holz und Metall (SAMERwerk).

Ein Hobby das ich seit über 20 Jahren nicht lassen kann, ist das Nikolaus-en. Wahrscheinlich war ich bei vielen von euch jetzigen Jugendlichen damals als Nikolaus zu Besuch daheim oder im Kindergarten.

Christian Bauer

Meine Motivation
‚Wenn Jugendliche in ihrer Heimatgemeinde mitbestimmen dürfen, leben sie gerne dort. Falls sie irgendwann als junge Erwachsene ihr Dorf z.B. wegen einer Ausbildung oder dem Studium verlassen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie zurückkommen, wenn sie früher mitbestimmen durften‘ (Winfried Pletzer, 2013)
Das sind für mich die zwei wichtigsten Gründe dafür, der Jugend zu helfen, dass sie hier am Samerberg mitreden und mitgestalten dürfen. Als Jugendbeauftragter Gemeinderat ist mein Plan mit dem Podcast die Jugend zu informieren. Ich hoffe, dass so die Jugendlichen Lust bekommen, für ihre Bedürfnisse einzutreten und so von sich aus das Gemeindegeschehen mitgestalten.